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Kampf gegen Krebs
Videoimmersion: Wachhirnoperation
neurochirurgische Abteilung des Universitätsklinikums Caen Normandie empfängt und behandelt Patienten mit Hirntumoren. Sie bietet schnelle Versorgung und modernste Techniken, um den Patienten eine Behandlung auf höchstem Niveau zu gewährleisten.
Es gibt eine große Anzahl von Hirntumoren. Abhängig von ihrer Lage, Größe und Aggressivität verursachen diese Tumoren nicht die gleichen Symptome und haben nicht den gleichen Schweregrad. Die wichtigste Behandlungsmethode ist die Operation, gefolgt von einer Strahlentherapie und/oder einer Chemotherapie.
Wachoperation
Anfang der 2000er-Jahre entwickelte die neurochirurgische Abteilung des Universitätsklinikums Caen Normandie als eine der ersten in Frankreich die Wachoperation bei Hirntumoren. Diese Technik ermöglicht die präzise Überprüfung der motorischen und sprachlichen Funktionen des Patienten während des Eingriffs. Der Neurochirurg kann so eine Echtzeitkarte der verschiedenen Hirnfunktionen erstellen und deren Schädigung während der Tumorentfernung vermeiden.
Fluoreszenzgesteuerte Chirurgie
Die neurochirurgische Abteilung wendet auch die fluoreszenzgesteuerte Chirurgie an. Der Patient nimmt ein Pulver ein, das die Tumorzellen gezielt fluoreszierend macht. Neurochirurgen können den Tumor dann präziser abgrenzen und die Qualität der Tumorentfernung verbessern.
Das Ultraschallskalpell
Das Ultraschallskalpell stellt einen bedeutenden Fortschritt in der pädiatrischen Neurochirurgie dar. Dieses innovative System ermöglicht die Fragmentierung, Emulgierung und Aspiration von Hirntumoren. Die Ultraschallwirkung erzeugt, erweitert und implodiert Bläschen in den Flüssigkeiten. Abnormes, wasserreiches Gewebe lässt sich leicht emulgieren, während Blutgefäße, Nerven und gesundes Gewebe dank ihrer Fähigkeit, mit den akustischen Schwingungen zu schwingen, unbeschädigt bleiben.
Diese Ausrüstung wurde dank der Unterstützung des Rotary Clubs Caen und der CHU Caen Normandie Foundation finanziert.
Intrazerebrale Chemotherapie
Die intrazerebrale Chemotherapie ist eine In-situ-Chemotherapie . Dabei werden Chemotherapie-Pellets direkt in die Tumorhöhle, in die Nähe verbliebener Tumorzellen, eingebracht. Dies ermöglicht eine bessere lokale Kontrolle der Erkrankung.
Diese fortschrittlichen Technologien in der Tumorneurochirurgie werden vom Team des Universitätsklinikums Caen Normandie täglich eingesetzt und ermöglichen die Optimierung der Resektionsqualität, die Reduzierung des Risikos postoperativer neurologischer Ausfälle und somit eine bessere Patientenversorgung.
Veröffentlicht am 17. Juli 2024
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