Wärmebildkamera
Das Raynaud-Syndrom betrifft 3 bis 5 % der Bevölkerung und verursacht Schmerzen, Unterkühlung der Extremitäten sowie das Risiko einer Fingernekrose. Derzeit stützt sich die Behandlung dieser Erkrankung auf subjektive Einschätzungen und klinische Scores, die nicht immer eine optimale und individuelle Therapie ermöglichen.
Kameras mit Infrarottechnologie ermöglichen eine präzise und objektive Messung der Hauttemperatur und die visuelle Darstellung von Läsionen. Sie bieten somit eine quantifizierte und individualisierte Überwachung des Therapieverlaufs, die für die Anpassung von Behandlungen und die Vorbeugung schwerwiegender Komplikationen unerlässlich ist.
Eine Technologie, die die Differenzialdiagnose und die medizinische Reaktionsfähigkeit erleichtert
Genaue Diagnose : Früherkennung kritischer Temperaturschwellenwerte, unterhalb derer ischämische Komplikationen auftreten.
Optimierung der Behandlungen : Anpassung der Dosierung und der Behandlungsdauer auf Basis von Wärmedaten, wodurch das Risiko von Nekrosen und verlängerten Krankenhausaufenthalten reduziert wird.
Verbesserung der Lebensqualität : Verringerung von Schmerzen, Fingergeschwüren und Amputationen durch gezielte therapeutische Intervention.
Dieses Projekt wird die Patientenversorgung deutlich verbessern und gleichzeitig die Kosten für vermiedene Komplikationen (Krankenhausaufenthalte, verlängerte Behandlungen, Operationen) senken. Es ist Teil einesinnovativen und personalisierten, von dem sowohl Patienten als auch medizinisches Fachpersonal profitieren.
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