Ausbildung
Gemeinsames Arbeiten durch Simulation im Operationssaal!
Vom 9. bis 13. September findet ein innovatives interprofessionelles Trainingsprogramm statt, das Medizinstudierende, OP-Pflegekräfte und Ingenieure auf die Herausforderungen im Operationssaal vorbereitet. Die intensive Woche, die im Simulationszentrum NORSIMS und im Health Research Training Center (PFRS) organisiert wird, vermittelt den Teilnehmenden technische Fertigkeiten, Hygienemaßnahmen und Sicherheitspraktiken durch theoretische Kurse, Simulationsworkshops und einen Hackathon.
Der Operationssaal, eine komplexe und kodifizierte multiprofessionelle Umgebung
Der Operationssaal ist ein komplexes, interdisziplinäres Umfeld mit hohem Risiko und streng standardisierten Abläufen. Studierende, die während ihres ersten Praktikums keine spezifische Vorausbildung haben, tun sich oft schwer, sich zurechtzufinden. Sie fühlen sich möglicherweise verunsichert, ebenso wie die Teams, die sie aufnehmen. Dies kann zu einem Verlust des Sicherheitsgefühls bei den Studierenden und möglicherweise zu einem geringeren Interesse an einer späteren Karriere führen, da das Umfeld anfangs feindselig erscheinen mag.
Ziel dieser Schulung ist es, das Wissen zu vermitteln, sich sicher im Operationssaal zu bewegen, einige technische Verfahren (Nähen usw.) durchzuführen und Hygienemaßnahmen anzuwenden.
Ein intensives Trainingsprogramm
Die Lehrmethode ist praxisnah und erstreckt sich über fünf Tage mit abwechslungsreichem Unterricht: Drei halbe Tage bestehen aus prägnanten theoretischen Vorlesungen, drei halben Tagen aus Simulationsworkshops und zwei halben Tagen aus der Vorbereitung auf einen Hackathon im Operationssaal. Der letzte Tag ist für die theoretischen und praktischen Prüfungen reserviert.
Simulationen haben sich zu einem unverzichtbaren Lehrmittel in der Ausbildung von medizinischem Fachpersonal entwickelt. Unter der Leitung von Dr. Benjamin Menahem, Facharzt für Viszeralchirurgie am Universitätsklinikum Caen Normandy und Dozent und Forscher ander Universität Caen Normandy, wird Studierenden diese spezialisierte Schulung angeboten, bevor sie mit der Realität ihrer klinischen Praktika konfrontiert werden. Rund fünfzig Studierende und zwanzig Dozenten nehmen an diesem Seminar zur Simulation im Gesundheitswesen teil.
Diese Ausbildung ist ein Kurs, der aus mehreren Workshops besteht und darauf abzielt, die wesentlichen Fähigkeiten für eine optimierte Patientenversorgung zu entwickeln, sowohl im Hinblick auf zwischenmenschliche Fähigkeiten als auch auf praktische Fertigkeiten.
Dank der pädagogischen Unterstützung des NORSIMS -Krankenhaus-Universitäts-Simulationszentrums und des Universitäts-Multimedia-Lehrzentrums (CEMU) können die Studierenden in Teams Fachwissen und zwischenmenschliche Fähigkeiten trainieren, was einen echten Effizienzgewinn in der Pflegepraxis darstellt.
Veröffentlicht am 12. September 2024
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